Ich begegne mir selbst!
Psychotherapie: Stabilität und Orientierung zurückgewinnen
Lebenskrisen, Verluste, Trennungen, Ängste oder belastende Erfahrungen können das innere Gleichgewicht erschüttern und frühere Bewältigungsmuster wie Rückzug, Vermeidung, Anpassung oder Abwehr aktivieren. Halten Beschwerden wie Panikattacken, innere Unruhe, Reizbarkeit, Erstarrung oder sozialer Rückzug an, kann Psychotherapie dabei unterstützen, das Erlebte zu verarbeiten, die eigenen Reaktionen besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Ziel ist es, innere Stabilität, Orientierung und Ruhe zurückzugewinnen. In einem geschützten therapeutischen Rahmen können Sie klären, welche Unterstützung für Ihre persönliche Situation hilfreich ist.
Psychotherapie in Lebenskrisen, bei Angst und seelischer Belastung
Es gibt Lebenssituationen, in denen plötzlich nichts mehr so ist wie zuvor. Vielleicht haben Sie einen geliebten Menschen verloren, eine Trennung erlebt, Ihren Arbeitsplatz verloren oder sind durch Krankheit, Unfall, Gewalt oder eine andere Krise stark belastet. In solchen Momenten kann Psychotherapie dabei unterstützen, das Erlebte einzuordnen, innere Stabilität zurückzugewinnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Wenn Sie den Halt verlieren,
- weil Sie einen geliebten Menschen verloren haben,
- weil Ihre Partnerschaft zerbrochen ist,
- weil Wohnung, Arbeitsplatz oder vertraute Sicherheiten wegfallen,
- weil Sie Opfer einer Katastrophe, eines Unfalls oder einer Gewalttat wurden,
- weil eine schwere Erkrankung Ihr Leben verändert,
- weil Zukunftsängste oder Existenzängste Ihren Alltag bestimmen,
- weil Einsamkeit, Rückzug oder Überforderung immer mehr Raum einnehmen.
In solchen Belastungssituationen kann Ihr System1) in einen Schockzustand geraten.
Ein Schock kann durch sehr unterschiedliche Ereignisse entstehen. Entscheidend ist nicht allein das äußere Geschehen, sondern wie Sie emotional darauf reagieren. In der Sekunde des Schocks können frühere Bewältigungsmuster aktiviert werden: Angriff, Abwehr, Flucht, Vermeidung oder Anpassung. Mögliche Symptome einer Regression2) sind beispielsweise Panikattacken, Angstzustände, erhöhte Reizbarkeit, Aggressivität, sozialer Rückzug oder innere Erstarrung.
Manchmal klingt eine Krise nach einiger Zeit ab, weil sich äußere Umstände verändern oder eine innere Stabilität entsteht. Bleiben belastende Symptome jedoch bestehen, kann es sinnvoll sein, das Erlebte im Rahmen einer Psychotherapie zu verarbeiten. So kann verhindert werden, dass sich die Symptome verfestigen und langfristige seelische oder körperliche Belastungen entstehen.
Wann Psychotherapie hilfreich sein kann
Ziel der Psychotherapie ist es, belastende Erfahrungen aus Ihrem Privatleben oder Berufsleben so zu verarbeiten, dass mehr innere Ruhe, Orientierung und ein unbeschwerter Alltag wieder möglich werden. Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um einen geschützten therapeutischen Prozess, in dem Sie Ihre Reaktionen besser verstehen und neue Wege im Umgang mit Krisen entwickeln können.
Unverbindliches Erstgespräch anfragen
Wenn Sie sich in einer belastenden Lebenssituation befinden, unter Angstzuständen, Panikattacken, Trauer oder innerer Unruhe leiden, müssen Sie damit nicht allein bleiben. Nehmen Sie gern Kontakt auf, um in einem geschützten Rahmen zu klären, wie Psychotherapie Sie auf Ihrem Weg zu mehr Stabilität, Orientierung und innerer Ruhe unterstützen kann.
1) Als System bezeichne ich das Zusammenspiel der funktionssteuernden Systeme unseres Körpers: Hormonsystem, Immunsystem, Nervensysteme und Fasziennetzwerk.
2) Wenn eine frühe Verletzung durch einen aktuellen Reiz berührt wird, kann eine Regression entstehen. Dann nehmen wir eine gegenwärtige Situation teilweise aus der Perspektive eines früheren Entwicklungsalters wahr und greifen unbewusst auf alte Bewältigungsstrategien zurück. Empfinden und Verhalten sind in diesem Moment mit einer früheren Erfahrung gekoppelt. Damals war der Angriff real und das Abwehrverhalten notwendig, heute wird „lediglich“ die Wunde von damals berührt, es findet in der Regel kein Angriff statt.