Ich begegne mir selbst!

Entwicklungsorientierte Einzeltherapie

Die entwicklungsorientierte Einzeltherapie bietet Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sie unbewusste Verhaltensmuster, unterdrückte Gefühle und prägende Erfahrungen erkennen können. Grundlage ist eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung, die Ihnen ermöglicht, sich selbst bewusster zu begegnen und Ihre inneren Reaktionen besser zu verstehen.

Mit individuell abgestimmten Methoden unterstütze ich Sie dabei, hinderliche Schutz- und Abwehrmechanismen wahrzunehmen, Gefühle auszudrücken und unterbrochene Entwicklungsschritte wieder aufzunehmen. So können Sie mehr Selbstverständnis, innere Orientierung und einen klareren Zugang zu sich selbst entwickeln.

Entwicklungsorientierte Einzeltherapie und Selbsterfahrung

Einzeltherapie bietet Ihnen einen geschützten Rahmen für persönliche Entwicklung, Selbsterfahrung und psychotherapeutische Begleitung. Im regelmäßigen Gespräch werden unterschiedliche therapeutische Methoden eingesetzt, die über viele Jahrzehnte von Therapeuten und Therapeutinnen entwickelt und weiterentwickelt wurden. Um Ihrer individuellen Lebensgeschichte, Ihren persönlichen Belastungen und den Veränderungen Ihres sozialen Umfelds gerecht zu werden, ist es notwendig, das therapeutische Behandlungsspektrum stetig weiterzuentwickeln und individuell anzupassen.

Jeder Mensch bringt eine individuelle Belastung und ein persönliches System1) aus Schutz- und Abwehrverhalten sowie Bewältigungs- und Überlebensstrategien mit. Damit therapeutische Entwicklung möglich wird, passe ich die Methoden der Einzeltherapie an Sie und Ihre persönliche Situation an. Entscheidend ist jedoch nicht allein die therapeutische Technik: Die therapeutische Beziehung zwischen Ihnen und mir bildet die Grundlage der Behandlung. Ohne gegenseitiges Vertrauen und eine tragfähige therapeutische Beziehung kann keine nachhaltige Entwicklung stattfinden.

Die therapeutische Beziehung in der Einzeltherapie

Während der Therapiesitzung schenke ich Ihnen meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Mit der Zeit kann eine Vertrautheit entstehen, die es Ihren Nervensystemen2) ermöglicht, sich zu entspannen. Wenn Sie sich auf die therapeutische Beziehung einlassen können, entstehen neue Möglichkeiten, sich selbst wahrzunehmen, sich zu verstehen und sich selbst zu begegnen.

Erst wenn ich mir Selbst begegnet bin, kann ich auch Dir begegnen!

– Thomas

In dieser Vertrautheit der therapeutischen Beziehung können Gefühle, die Sie beispielsweise für Ihre Mutter empfinden, auf mich übertragen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihnen diese Gefühle bewusst sind. Ihr Verhalten kann Ausdruck unbewusster und unterdrückter Gefühle sein. Mache ich beispielsweise eine Bemerkung, die auch Ihre Mutter gemacht haben könnte, reagieren Sie unmittelbar: Sie projizieren Gefühle, projizieren Gefühle, die Ihrer Mutter gelten, auf mich und bringen mir die gleichen Verhaltensweisen entgegen wie ihr:
Unterwürfigkeit, Ablehnung, Trotz, Schuldbewusstsein, Hilflosigkeit, Ohnmacht, verwirrter Liebe, Zuneigung, Abwehrverhalten, Hass, Vorwürfen, Erwartungen, Hoffnungen oder Ansprüchen.

Meine Aufgabe in der Einzeltherapie ist es, Ihnen diesen Vorgang der Übertragung bewusst zu machen. Dazu konfrontiere ich Sie mit unbewussten Verhaltensmustern. Dies kann zunächst Abwehr oder Ablehnung auslösen. Was im ersten Moment wie ein Therapiehindernis erscheint, kann jedoch zu einem wichtigen Zugang für Selbsterkenntnis und persönliche Entwicklung werden.

Die Übertragung kann therapeutisch genutzt werden, wenn sie bewusst wahrgenommen und bearbeitet wird. Bleibt sie unbewusst, kann sie zum wiederkehrenden Störfaktor und zur Therapieblockade werden. Dann besteht die Gefahr, dass sich die therapeutische Beziehung in eine gewöhnliche Verstrickung verwandelt und die Einzeltherapie nicht sinnvoll fortgesetzt werden kann.

In der Beziehung zum Therapeuten begegnen Sie sich selbst!

Wird die Übertragung zu einem bewussten und integrativen Bestandteil der Therapie, können Sie prägende Situationen aus Ihrer Kindheit erneut wahrnehmen. Dabei kann erkennbar werden, wie ein bestimmtes Ereignis Sie in einen Schock versetzte und eine Entwicklung störte, unterbrach oder festhielt (arrested development). Sie können verstehen, dass diese Unterbrechung bis heute fortwirkt und Verhaltensweisen geprägt hat, mit denen Sie mir und der Welt begegnen. Die entwicklungsorientierte Einzeltherapie eröffnet die Möglichkeit, solche Zusammenhänge zu erkennen und eine unterbrochene Entwicklung wieder aufzunehmen.

Selbsterfahrung bedeutet, dass Sie zwischen den Therapiesitzungen üben, sich selbstständig zu beobachten und das Wahrgenommene zu reflektieren. Dadurch können Sie sich auch im Alltag bewusster begegnen, in kritischen Situationen stärker bei sich bleiben und klarer zu sich stehen.

Orientierung und Selbsterfahrung im therapeutischen Gespräch

In der Einzeltherapie steht Ihnen für 60 oder 90 Minuten ein geschützter und tabufreier Raum zur Verfügung. Hier können Sie über alles sprechen, was Sie beschäftigt – insbesondere über Themen, über die Sie sonst nicht reden würden. Sie können Ihren Gefühlen Ausdruck verleihen, auch jenen, die Sie gewöhnlich unterdrücken. Themen, die Sie im Alltag vermeiden, sind für den therapeutischen Prozess oft besonders bedeutsam. Sie können unterdrückte Gefühle berühren und sichtbar machen. Diese Gefühle auszudrücken, kann Ihnen helfen, sich neu zu orientieren und herauszufinden, wo Sie jenseits Ihrer Illusionen und Vorstellungen wirklich stehen. So kann eine unterbrochene Entwicklung wieder aufgenommen werden.

Die entwicklungsorientierte Einzeltherapie unterstützt Sie dabei, sich selbst bewusster zu begegnen, sich besser kennenzulernen und mehr Verständnis für Ihre inneren Reaktionen zu entwickeln. Sie können lernen, sich anzunehmen und sich gern zu haben.

Methoden der entwicklungsorientierten Einzeltherapie

  • Gesprächstherapie
  • Kognitive (rationale, intellektuelle, gedankliche, verbale) Reflexion
  • Aufstellungen mit Figuren, Kissen oder beschriebenen Zetteln
  • Psychologisch-strukturelle Körpertherapie
  • Therapeutische Ton- und Atemübungen
  • Ausdrucksmalen
  • Entspannungsübungen
  • Meditation

1) Als System bezeichne ich das Zusammenspiel der Funktionssteuernden Systeme unseres Körpers: Hormonsystem, Immunsystem, Nervensysteme und Fasziennetzwerk.

2) zentrales Nervensystem,

Gehirn
Rückenmark

peripheres Nervensystem,

somatisches Nervensystem,

vegetatives / autonomes Nervensystem:

Vagusnerv (dorsal / ventral)
sympathisches Nervensystem
parasympathisches Nervensystem
enterisches Nervensystem

Die Praxis für Selbsterfahrung und Psychotherapie ist eine Privatpraxis.
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©2026 Thomas Maria Quack, Heilpraktiker für Psychotherapie
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©2024  Thomas Maria Quack Heilpraktiker für Psychotherapie

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